Die 10 schlimmsten Fehler in deiner Buchhaltung

Unsortierte Belege: Einer der 10 größten Fehler in der Buchhaltung

Fehler macht jeder – auch in der Buchhaltung. Aber man muss ja nicht in dieselben Fettnäpfchen treten wie alle anderen, oder?

Und darum haben wir hier für dich die 10 schlimmsten Fehler in der Buchhaltung zusammengefasst:

1. Alles auf ein Konto buchen

Ein Thema, das bei jedem Steuerberater für Schnappatmung sorgt! Getrennte Konten sind das A und O für deine Buchhaltung, ansonsten ist das Chaos vorprogrammiert. Private und geschäftliche Ausgaben buchhalterisch im Nachhinein zu trennen ist außerdem sehr aufwendig.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Angebote – auch für Gründer – günstig an ein Geschäftskonto zu kommen.

Weitere Infos: Brauche ich ein Geschäftskonto?

2. Belege in Schuhschachteln sammeln

Das beliebte Bild der Schuhschachtel voller Belege ist gar nicht so weit hergeholt. Dabei ist das in zweierlei Hinsicht unvorteilhaft für dich: 1. Kostet es dich ein Vermögen, wenn dein Buchhalter sich mit so etwas befassen muss. 2. Hast du keinen – wirklich gar keinen – Überblick über deine eigene Finanzlage mehr.

Belege regelmäßig sortieren und in einer Buchhaltungssoftware wie Debitoor erfassen ist daher für jeden Gründer unbedingt zu empfehlen.

Weitere Infos: Wie ordne ich meine Belege für die Steuererklärung?

3. Falsche Rechnungen schreiben

Du willst schnell bezahlt werden, oder? Und Geld verdienen. Professionelle Rechnungen schreiben zählt daher zu den wichtigsten Aufgaben in deiner Buchhaltung. Falsche Rechnungsangaben sind nicht nur dem Finanzamt ein Dorn im Auge, sondern können dich teuer zu stehen kommen. Z.B. Wenn du vergisst, die Umsatzsteuer anzuführen. Dann ist nämlich auch nix mit Vorsteuerabzug.

Kontrolliere daher jede Rechnung noch einmal, bevor du sie versendest.

Weitere Infos: Was muss auf einer Rechnung stehen?

4. Ein bisschen beim Steuern sparen nachhelfen

Keine Frage: Es gibt viele Möglichkeiten, legal Steuern zu sparen. Ausgaben erfinden zählt aber nicht dazu. Wenn du glaubst, dass deine erfundene Geschäftsreise am Wochenende den Argusaugen der Finanzbeamten entgeht, täuscht du dich.

Denn die prüfen im Zweifelsfall nach. Und wenn du dann gar nicht auf der Teilnehmerliste des Anbieters auftauchst, hast du plötzlich ein großes Problem an der Backe.

Daher: Immer schön ehrlich bleiben!

Du willst legal Steuern sparen? Dann nimm an unserem kostenlosen Seminar teil: Spare Steuern - erfasse deine Ausgaben richtig

5. „Irgendwann wird der Kunde schon zahlen“ – Mentalität

Auftrag erledigt, Rechnung versendet und zurückgelehnt. Irgendwann wird der Kunde schon zahlen, oder? Leider sind nicht alle Kunden so verlässlich wie du. Aber gerade als Gründer kalkulierst du vermutlich eher knapp – und kannst dir einen Zahlungsausfall nicht so easy leisten wie ein mittelständisches Unternehmen.

Daher ist es wichtig, dass du deine Zahlungseingänge in deiner Buchhaltung regelmäßig überprüfst – und überfällige Rechnungen einmahnst. Mit einer Buchhaltungssoftware geht das im Regelfall schnell & einfach.

Weitere Infos: Was mache ich, wenn ein Kunde nicht zahlt?

6. Als Genie das Chaos nicht überblicken

Weißt du, wie viel du gerade auf dem Konto hast? Und welche Zahlungen in den nächsten zwei Wochen auf dich zukommen? Nein? Dann wird es Zeit für einen Finanzcheck. Nicht umsonst scheitern viele Gründungen gerade an einer falschen Finanzplanung.

Merke: Nur, wenn du deine Zahlen kennst, kannst du auch vernünftig wirtschaften – und dein Unternehmen zum Erfolg führen.

7. Steuertermine verschlafen

Und schon wieder ist der 10. April da. Und du hast deine vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung nicht rechtzeitig fertig.

Sowas kann schon mal passieren, keine Frage. Aber gerade Steuertermine solltest du im Rahmen deiner Buchhaltung sehr ernst nehmen. Denn sonst blühen dir saftige Verspätungszuschläge und Nachzahlungen – in einer Höhe, für die du möglicherweise keine Reserven angelegt hast.

Weitere Infos: Wissenswertes zur Umsatzsteuervoranmeldung

8. Rechnungen auf Thermopapier nicht kopieren

„Was zur Hölle ist Thermopapier?“ fragst du dich vielleicht gerade. Kurz & knapp: Alles, was nach Kassenbeleg aussieht. Bis heute hat man es aus unerklärlichen Gründen nicht geschafft, so etwas Simples wie lichtstabiles Belegpapier zu drucken.

Und aus diesem Grund bleibt dir der Gang zum Kopiergerät leider nicht erspart. Denn ist der Originalbeleg verblasst, hast du zumindest noch die Kopie davon als Nachweis in deiner Buchhaltung.

9. Den Locher exzessiv verwenden

Steuerbeamte können ein Liedchen davon singen, in welchem Zustand Rechnungen, Quittungen und andere Belege sind, wenn sie bei ihnen auf dem Schreibtisch landen. Links gelocht, Locher verrutscht, nochmal gelocht und zur Sicherheit auch rechts nochmal – und zwar so, dass der Bruttobetrag hübsch im Nirvana verschwindet.

Es reicht, wenn du deine Dokumente einmal lochst, und zwar auf der linken Seite. Und zwar so, dass alle Rechnungsangaben erhalten bleiben.

10. Dich zum selbsternannten Finanzexperten aufschwingen

Kenne deine Grenzen, sagt ein altes Sprichwort. Und gerade beim Thema Buchhaltung, Finanzen und Steuern ist das besonders wichtig.

Keine Frage: Deine alltägliche Buchhaltung kannst du mit einer Buchhaltungssoftware wie Debitoor selbst erledigen.

Aber gerade bei komplexeren Themen wie der Steuererklärung solltest du einen Fachmann (oder eine Fachfrau) hinzuziehen. Und dich nicht auf dein eigenes bescheidenes Wissen verlassen.

Weitere Infos: Wie bereite ich mich auf die Steuererklärung vor?

Dabei kann dir eine Buchhaltungssoftware helfen

Eine Buchhaltungssoftware wie Debitoor unterstützt dich bei deinen alltäglichen buchhalterischen Aufgaben. Du kannst nicht nur Angebote, Rechnungen und Mahnungen erstellen und versenden. Sondern behältst auch immer den Überblick über deine Finanzen.

Und die Steuererklärung? Die macht dein Steuerberater jetzt auch ganz schnell: Per Online Steuerberaterzugang auf deinen Debitoor Account. Voilà!

Geschrieben von AndreaAndrea, 18. Oktober 2016