Alle Posts

So nutzt du Instagram und Pinterest richtig für dein Marketing

Pinterest Marketing Beraterin Melanie Grundmann nutzt das Rechnungsprogramm Debitoor

Du möchtest gerne Social Media für dein Marketing als Unternehmerin oder Unternehmer nutzen, weißt aber nicht so recht, was du über eine Facebookseite oder einen Twitter-Account hinaus tun könntest?

Wir haben mit Debitoor-Userin und Digital Marketing Beraterin Dr. Melanie Grundmann, Mitinhaberin von Marpha Consulting gesprochen.

Sie hat mehr als zehn Jahre Berufserfahrung im Bereich Social Media, zu ihren Kunden gehören z.B. der Axel Springer Verlag und die FUNKE Mediengruppe.

Im Interview erklärt sie, auf welche Trends du im Bereich Social Media achten solltest, und wie du Plattformen wie Instagram und Pinterest erfolgreich und sinnvoll für dein Marketing nutzt.

Melanie, du beschäftigst dich seit über 10 Jahren beruflich mit Social Media. Wo liegen deine Schwerpukte?

​Hallo, ich bin selbstständige Beraterin rund um digitales Marketing. Mein Fokus liegt auf Pinterest Marketing, dazu blogge ich viel, gebe Schulungen und Webinare und bin Autorin des Fachbuchs "Erfolgreich auf Pinterest. Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic"​.

Für meine Kunden bearbeite ich aber auch gängige Themen im Bereich Digitales Marketing (PR, Social Media, AdWords, Wordpress, Content Marketing, Influencer Marketing) sowie meine zweite Leidenschaft Analytics & Reporting (Google Analytics, Google Data Studio und Excel Dashboards).

Was war deine Motivation, dich selbstständig zu machen?

​Ich arbeite gern unabhängig und konnte mir nie vorstellen, 5 Tage die Woche 8 h in einem Büro zu verbringen. Nicht, dass meine Arbeitslast als Freie nun geringer ist, eher im Gegenteil, aber ich kann selbst entscheiden, wann ich arbeite und wo.

Als Mutter von drei Kindern schätze ich es wirklich sehr, die Flexibilität zu haben, ab 16 Uhr Pause zu machen und um 20 Uhr noch mal eine Schicht einzulegen, um dazwischen "Quality Time" mit den Kindern zu verbringen oder sie auch einfach nur zu Terminen zu bringen.

Oder am Vormittag einfach mal eine Laufrunde einlegen zu können. Das macht den Kopf herrlich frei, bringt neue Ideen und Energie.

​In den letzten Jahren auf jeden Fall die Entwicklung hin zu Video-Inhalten, die es doch immens vereinfachen Informationen zu verarbeiten.

Um Video kommt man nicht herum, wenn man digital wachsen will.

Influencer Marketing ist noch so ein Bereich, der eine immer größer werdende Rolle spielt und in den nächsten ein, zwei Jahren dürfte der Bereich Sprachsteuerung noch für einen grundlegenden Wandel im Medienverhalten sorgen.

Spannend ist auch die maschinelle Verarbeitung von Bildern, an der Pinterest und Google dran sind. Das dürfte unsere Art der Informationssuche auch noch einmal grundlegend verändern. ​

Zwei wichtige neue Social Media-Plattformen der letzten Jahre sind Instagram und Pinterest. Für wen eignet sich Instagram und wie können Solopreneure die Plattform für sich sinnvoll nutzen?

​Ja, auf jeden Fall.

Mit der richtigen Strategie kann wirklich jeder Instagram nutzen, auch Unternehmer*innen und Unternehmen​, die auf den ersten Blick kein geeignetes Bildmaterial vorliegen haben.

Wichtig ist es, eine eigene Bildsprache und ein durchgängiges Konzept zu entwickeln, das sollte man schon genau planen. Also ganz klassisch erstmal schauen: Wer ist meine Zielgruppe, was erwartet diese und was kann ich dazu liefern?

Wer sich damit schwer tut, sollte sich einen Themenplan erarbeiten, mit sich regelmäßig wiederholenden Kategorien - das kann enorm helfen.

Alles steht und fällt natürlich mit der Qualität der Bilder, da sollte man sich Unterstützung holen, falls man selbst nicht ganz firm darin ist.

Pinterest Marketing für Selbstständige, Freelancer und Solopreneure als Buch

Noch recht unbekannt ist Pinterest-Marketing für Solopreneure. Hast du ein paar Tipps für Einsteiger?

​Ja, unbedingt einen Unternehmensaccount anlegen, das gilt übrigens auch für Instagram. So bekommt man Einblicke in die Analytics und kann sehen, was gut ankommt und was nicht. Darauf lässt sich dann aufbauen und die Content-Strategie kontinuierlich verfeinern.

Pinterest ist als Suchmaschine zu begreifen, es ist kein soziales Netzwerk, wie oft suggeriert wird. Insofern spielen Keywords und SEO hier eine große Rolle und sollten Grundlage der Strategie bilden.

Auch auf Pinterest ist es wichtig, ansprechende Grafiken bzw. Bilder zu erstellen.

Grundsätzlich nutzen Leute Pinterest, um nach Lösungen oder Ideen zu suchen.

Gefragt sind also Inhalte, die auf solche Bedürfnisse antworten. Während Instagram eher kurzfristig wirkt, werden die Inhalte auf Pinterest langfristig abgerufen - das ist bei der Gestaltung der Inhalte zu berücksichtigen.

Außerdem verweisen die Inhalte, die man auf Pinterest veröffentlicht, zurück auf die eigene Webseite - d.h. hier lassen sich messbar Konversionen erzielen, was besonders für E-Commercler relevant ist.

Instagram sehe ich eher als Tool für Awareness und Brand Building, Pinterest dagegen für Sales und Leadgenerierung.

Du bist Debitoor-Userin. Kannst du erzählen, wie du das Rechnungsprogramm in deinem Alltag als Unternehmerin nutzt?

​Ich bin gerade erst von meinem alten Tool gewechselt und schätze besonders die Integration meiner WooCommerce-Stores über WooRechnung. Das spart mir nun diverse Zwischenschritte und da ich ja nicht nur über meinen Shop Rechnungen erstelle, habe ich so nun auch endlich das Problem mit den fortlaufenden Rechnungsnummern lösen können.

Auch das Erstellen von Angeboten und die Umwandlung in Rechnungen funktioniert wunderbar.

Extrem zeitsparend ist auch die Erfassung von Belegen mit dem automatisierten Auslesen von Informationen und vor allem den Vorschlägen zur korrekten Kategorisierung.

Großes Lob auch an das UI, es macht wirklich Spaß, eure Oberfläche zu bedienen - sehr aufgeräumt und erfreulich zeitgemäß designt, das hat mir bei anderen Tools oft gefehlt.

Welche weiteren Tools nutzt du für dein Business und würdest sie weiterempfehlen?

​Ohne das Programm ToDoIst würde ich keinen Tag überleben. Hier plane und verwalte ich alle meine Projekte zumindest grob und auch den privaten Alltag.

Je nach Kunde setze ich verschiedene Projektmanagement-Tools ein, da habe ich Trello gerade wieder entdeckt und bin recht begeistert.

Dann natürlich noch das Timetracking, da nutze ich Timesheet.

Empfehlen möchte ich auch noch Pocket. Die App begleitet mich auf meinem Arbeitsweg. Dort speichere ich alle Artikel ab, die ich lesen möchte und lese sie dann, wenn ich Zeit habe - meistens in der Bahn.

Und zu guter Letzt tinypng, um Bilder zu verkleinern - ganz wichtig für die eigenen Webseiten.


Du hast ebenfalls eine Superpower, die Du mit der Debitoor-Community teilen möchtest?

Schreib uns an team[at]debitoor.de, in welchem Bereich Du arbeitest und anderen Selbstständigen Expertentipps geben kannst! Die besten Einsendungen werden für unseren Blog interviewt.