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Integration von bezahlt.de mit Debitoor: Greg Micyk im Interview

Achtung: Diese Integration ist nicht mehr verfügbar!

Bezahlt.de Team stellt Integration mit Debitoor vor

Du kennst das sicher: du hast eine Rechnung an deinen Kunden gesendet, das Zahlungsziel ist in 30 Tagen. Gerade bei größeren Summen bist du aber manchmal direkt auf den Betrag angewiesen, um investieren und wachsen zu können.

Factoring ist eine Dienstleistung, die deine Rechnung vorfinanziert und du somit ohne Wartezeit liquide bist. Dafür erhebt der Anbieter eine Gebühr. Bei Zahlung der Rechnung erhält nun statt des Rechnungsstellers der Factoring-Anbieter den Rechnungsbetrag vom Rechnungsempfänger.

Debitoor bietet dir jetzt eine Integration mit bezahlt.de. Du hast nun die Möglichkeit, Rechnungen aus Debitoor direkt ins Factoring zu geben.

Via Debitoor App Markt kannst du deinen Debitoor-Account kostenlos mit bezahlt.de verbinden. Gebühren fallen erst an, wenn du einen Auftrag an bezahlt.de gibst.

Wir haben Greg Micyk von bezahlt.de die wichtigsten Fragen rund um den Service gestellt.

Für wen ist bezahlt.de geeignet?

Im Gegensatz zu Banken oder anderen Finanzdienstleistern, die oft hohe Anforderungen haben, möchte bezahlt.de seinen Service - die Rechnungsvorfinanzierung nach dem Vorbild des stillen Factorings - möglichst unabhängig von Größe und Alter des leistenden Unternehmens anbieten.

Damit sollen vor allem Freiberufler, Selbständige, Freelancer sowie kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit erhalten, die Vorteile dieser Finanzierungsform zu nutzen, wobei wir zeitgleich die Gebühr transparent und günstig halten.

Auch eine Mindestrechnungshöhe, wie Banken sie veranschlagen würden, gibt es bei bezahlt.de nicht.

Wann kann es sinnvoll sein, eine Rechnung ins Factoring zu geben? Was kann bezahlt.de für mich tun?

Eine Rechnungsvorfinanzierung lohnt sich immer dann, wenn man nicht auf die Bezahlung für seine Arbeit warten möchte. Ich meine, man hat soeben den Auftrag abgeschlossen und seinen Kunden zufrieden gestellt – er hat jetzt, was er wollte. Da ist es doch nur fair, wenn man selbst auch schnellstmöglich bekommt, was einem zusteht, oder nicht?

Wir glauben: Wer arbeitet, soll auch entlohnt werden – aber bitte nicht erst in 30 Tagen. Vor allem, wenn man das Geld, also sein Geld, gerade in diesem Moment selbst sehr gut nutzen könnte. Zum Beispiel, weil man schon für den nächsten Auftrag in Vorleistung gehen möchte. Oder weil man in sein Unternehmen investieren will um zu wachsen. Man kann den neuen Mitarbeiter vielleicht schon in diesem Monat einstellen, und nicht erst im nächsten.

Bei bezahlt.de machen wir das möglich, indem wir von unseren Kunden gestellte Rechnung gegen eine kleine Gebühr vorfinanzieren und ihnen so schnell zu mehr Liquidität verhelfen. Das erste Geld wird in der Regel schon innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt.

Unter welchen Bedingungen kann ich eine Rechnung ins Factoring geben?

Wir haben da vergleichsweise wenige Einschränkungen.

Erstens muss die Rechnung noch unbezahlt sein. Zweitens muss sie ein Zahlungsziel zwischen 14 und 90 Tagen haben und sie darf außerdem nicht überfällig sein. Und das war es auch schon.

Wir haben kein Rechnungsminimum und keine Grenze nach oben, wie es bei anderen Anbietern oder großen Banken vielleicht der Fall ist.

Wichtig wäre auch noch, dass die Leistung bereits vollständig erbracht wurde, denn nur dann ist die Rechnung auch gültig – aber das betrachten wir eher als Selbstverständlichkeit, anstatt als Anforderung. Schließlich kommt erst die Leistung, und dann die Bezahlung.

Bei den Rechnungsempfängern machen wir ebenfalls keine Einschränkungen, es können Unternehmen, Selbständige, Freiberufler oder auch Privatpersonen sein. Nur müssen sowohl Sender als auch Empfänger der Rechnung in Deutschland sitzen.

Generell empfehlen wir, die Rechnung möglichst direkt nach der Stellung online bei uns einzureichen. Wir prüfen sie und bewerten dann kurzfristig, ob sie sich zur Vorfinanzierung eignet; das ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Wer den Ablauf noch beschleunigen möchte, kann gleich noch einen Nachweis zusätzlich mit hochladen, zum Beispiel die [Auftragsbestätigung]/lexikon/auftragsbestaetigung) oder den Lieferschein. Das erspart uns und unserem Kunden eine eventuelle Nachfrage.

Welche Kosten kommen dabei auf mich zu?

Wieviel genau man zahlt, unterscheidet sich von Rechnung zu Rechnung. Es kommen hier verschiedene Faktoren zum Tragen, z.B. Zahlungsziel, Bonität und oder wie hoch die erste Auszahlung sein soll, und das kann sich ja immer unterscheiden.

Wir ermitteln aus allen den Daten ganz individuell einen Prozentsatz, der auf die gesamte Rechnungssumme veranschlagt wird. Das ist dann unsere Gebühr, in der bereits alles drinsteckt.

Wir verzichten ganz bewusst auf Gebühren für Kontoführung, Anmeldung oder Auszahlung, wie sie andere Anbieter vielleicht nutzen. Wir möchten nämlich unseren Kunden keine Verpflichtungen oder langfristigen Bindungen aufzwingen. Du kannst jederzeit frei entscheiden, welche Rechnungen du hochlädst und finanzieren lassen möchtest. So fällt die individuelle Gebühr auch nur für die jeweilige Rechnung an.

Wir veranschlagen übrigens nur 2,49% für die erste Rechnung eines neuen Kunden, so dass er uns erst einmal kennenlernen kann.

Was bringt mir die Integration von bezahlt.de und Debitoor?

Vor allem bringt es Komfort: Es ist nur ein Klick nötig, um eine gerade erstellte Rechnung direkt bei bezahlt.de einreichen.

Bei der ersten Nutzung muss man natürlich noch ein paar Daten mehr angeben, zu seinem eigenen Unternehmen beispielsweise. Außerdem wird aus Sicherheitsgründen bei der ersten Vorfinanzierung einmalig die Identität des Kunden geprüft. Das alles fällt dann später natürlich weg.

Außerdem spart es dem Nutzer eine Menge Zeit, denn er hat die Rechnung ja eben erst im System von Debitoor erstellt. Das bedeutet, der Auftrag, der Rechnungsbetrag und alle Umstände sind ihm noch präsent. Er weiß also auch in dem Augenblick am besten, ob er die Bezahlung für seine Leistung sofort haben möchte, oder lieber erst bis zum Ende der Zahlungsfrist warten.

Wenn ich mir das Zahlungsverhalten vieler Kunden anschaue, die oft erst am letzten Tag tatsächlich überweisen, dann wäre ich beim Schreiben einer Rechnung ziemlich froh über einen Knopf, mit dem ich mein Geld sofort bekommen könnte.

Kann Factoring nicht meine Kundenbeziehung belasten oder meinem Kunden einen falschen Eindruck vermitteln?

Nun, zunächst einmal kann es da doch eigentlich gar keinen falschen Eindruck geben: Der Rechnungssteller hat seine Arbeit getan, das Geld steht ihm also fraglos zu. Lediglich an der Wartezeit möchte er etwas ändern, und dazu geben wir ihm die Möglichkeit.

Außerdem arbeitet bezahlt.de äußerst diskret. Unsere Rechnungsvorfinanzierung funktioniert wie ein stilles Factoring; das heißt, wir informieren den Rechnungsempfänger nicht über die Vorfinanzierung.

Er erhält auf dem Postweg die Originalrechnung unseres Kunden und dazu ein neutrales Begleitschreiben, in dem er darüber informiert wird, dass diese Rechnung auf ein anderes Konto zu zahlen ist. Das ist das Verrechnungskonto, das im Namen unseres Kunden bei unserer Partnerbank geführt wird. Für den Rechnungsempfänger selbst ändert sich aber außer der IBAN gar nichts.

Darüber hinaus ist es natürlich die Entscheidung des Kunden selbst, wie offen er die Nutzung unseres Service kommuniziert. Wenn seine Klienten ebenfalls Unternehmer sind, dürften sie die Situation des Wartens ja aus eigener Erfahrung kennen. Dann können sie aber auch gewiss nachvollziehen, dass unser Kunde eben nicht 30 Tage auf sein Geld warten möchte.

Eventuell entscheiden sie sich ja sogar dazu, unseren Service ebenfalls zu nutzen. Wir würden uns darüber freuen – aber Sicherheit und Diskretion gehen für uns selbstverständlich vor.


Du findest bezahlt.de ab sofort im Debitoor App Markt.