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Rechnungen löschen? Seit Jahrhunderten ein No-Go

Schon Handelsleute in Genua nutzten das Radiergummi mit Vorsicht

Es gibt einen guten Grund, warum du deine Rechnungen nicht löschen solltest. Und dieser ist ganz schön alt.

Geschichtlicher Exkurs

Bereits im 15. Jahrhundert, im Zeitalter der sagenumwobenen Familie Medici, betrieben Handelsleute das Listen ihrer Ein- und Ausnahmen nach dem Waage-Prinzip. Sie erkannten schnell, das Ordnung und Balance im Haushalt herrschen musste.

Deshalb waren schon damals nachträgliche Änderungen oder Löschungen nicht erlaubt - das sogennante "Radieren". Das geschriebene Wort oder die Zahl hatte Gültigkeit und die Dokumentation sollte "echt" sein.

Gutschreiben statt löschen

Das Prinzip ist heute noch das gleiche. Der Ausgleich für eine gelöschte oder stornierte Rechnung ist die Gutschrift. Dadurch wird der Ausgleich geschaffen und die Waage ist in Balance.

Genau das ist es auch, was das Finanzamt sehen will - eine echte, ausgeglichene und leicht nachvollziehbare Dokumentation deiner Rechnungen mit einmalig fortlaufenden Rechnungsnummern.

Debitoor denkt mit

Damit deine Rechnungen nachvollziehbar sind, erstellt das Rechnungsprogramm im Hintergrund eine Gutschrift und damit den Ausgleich zur Rechnung. Damit räumen wir evtl. Zweifel des Finanzamtes im Vorfeld aus dem Weg. Wir sorgen dafür, dass du eigentlich gar nichts falsch machen kannst.

Einfach, oder?