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Interview mit Claudia & Andreas Pfaller | MOKATI

Claudia und Andreas Pfaller von Mokati

Sie halten für Brautpaare die schönsten Momente ihrer Hochzeit fest: Claudia und Andreas Pfaller haben sich mit MOKATI Fotos und Film OHG als Fotografen mit Schwerpunkt Hochzeitsfotografie selbstständig gemacht.

Im Debitoor Interview erzählen sie, worauf es bei der Hochzeitsfotografie ankommt. Und, wie sie ihre eigene Hochzeit gefeiert haben...

Hallo ihr beiden, bitte beschreibt euch und euer Unternehmen MOKATI ein wenig.

Seit 2011 sind wir (Andy und Claudia) gemeinsam mit der Firma MOKATI Fotos und Film OHG selbständig.

Wir haben drei Hauptbereiche welche wir in unserem Unternehmen betreuen - zum einen die Hochzeiten, desweiteren die privaten und gewerblichen Events (Taufen, Geburtstag, Junggesellinnenabschied, Familienevents sowie Firmenfeiern, Mitarbeitertrainings und Messen).

Und zum anderen die Fotos und Filme für Firmen (für die Webseite, für die Marketingunterlagen wie Flyer etc., Blogs und Soziale Medien).

Hochzeitsfotos an den Cliffs of Mohair von Mokati

Warum habt ihr euch entschieden, euch als Hochzeitsfotografen selbstständig zu machen?

Weil wir beide schon lange leidenschaftlich fotografieren und dies in unserer Beziehung schon immer ein wichtiger Bestandteil war. Ursprünglich kommen wir aus dem gewerblichen Bereich und haben lange Zeit für Unternehmen fotografiert und gefilmt.

Der letzte Funken, warum wir jetzt hauptberufliche Fotografen und Videografen sind und der Hochzeitsbereich einen großen Stellenwert bekommen hat, war unsere eigene Hochzeit im Jahr 2010.

Da haben wir entschlossen, dass wir gemeinsam unsere Leidenschaft auch für andere teilen möchten.

Andreas war schon länger selbstständig und ich (Claudia) habe dann meinen Job gekündigt. Wir wollten einfach anderen Paaren diese wunderschönen Erinnerungen, die durch unsere Fotos und Filme entstehen, weitergeben.

Worin lag dabei für euch die größte Herausforderung? Und wie seid ihr damit umgegangen?

Die Bekanntheit war lange ein Thema und an dieser muss man auch immer arbeiten.

Wie kommen die Brautpaare auf uns? Nur eine Webseite zu haben reicht heutzutage nicht mehr aus, man muss überall zu finden sein. Auf verschiedenen Blogs, Sozialen Medien, etc. Wir mussten erst lernen wie man eine gewisse Reichweite und Bekanntheit bekommt. Nach vielen verschiedenen Versuchen haben wir unser bestes Marketinginstrument gefunden und das ist unser eigener Blog. Durch diesen bekommen wir so viele Anfragen.

Und vor allem die Empfehlungen durch bestehende Brautpaare und andere Kunden ist das aller Wichtigste - einige unserer Brautpaare sehen wir immer noch regelmäßig auf Hochzeiten ihrer Freunde. Das sind die zwei wichtigsten Marketinginstrumente für uns.

Vom Polterabend bis zur Hochzeit: Welche Leistungen bietet ihr konkret euren Kunden an?

Wir begleiten unsere Brautpaare zu diesen Momenten wo sie uns dabeihaben möchten. Meist ist es der komplette Hochzeitstag, das heißt, vom Getting-Ready bis hin zur Party am Abend.

Natürlich begleiten wir auch die kleineren standesamtlichen Trauungen unter der Woche. Unser Hauptaugenmerk liegt mittlerweile nicht mehr nur auf Hochzeitsfotos sondern auch auf Hochzeitsfilmen.

Denn 1 Bild sagt mehr als 1000 Wörter und 1 Video sagt mehr als 1000 Bilder - diese Kombination wird von unseren Brautpaaren sehr gut angenommen. Da wir uns in der Reportage sehr wohl fühlen, haben wir dies auch im „Eventbereich“ weiter ausgebaut und begleiten Familien beim Ausflug, Taufen, Geburtstage, aber auch Firmen bei Vortragsserien, Messen oder anderen Unternehmensveranstaltungen wie Sommerfeste, Mitarbeiter-Motivationen oder Präsentationen auf Messen.

Unseren ursprünglichen Bereich der Fotos und Filme für Unternehmen wie Mitarbeiterfotos, Businessportraits und Fotos / Filme für die Webseite, Blogs oder Flyer haben wir aber nie aus den Augen verlorgen.

Ihr gebt als Hochzeitsprofis auch Gründerworkshops für Hochzeitsdienstleister. Was können die Gründer dabei von euch lernen?

Vorrangig geben wir anderen Hochzeitsfotografen und Hochzeitsvideograf die noch am Anfang stehen Workshops wie sich diese weiterentwickeln können und geben ihnen viele Tipps und Ratschläge, wie wir unser Business umgesetzt haben, was bei uns funktioniert und was nicht.

Gerne beraten wir auch andere Hochzeitsdienstleister und arbeiten mit ihnen gemeinsam ein Konzept aus.

Desweiteren coachen wir auch Unternehmen, wie diese Fotos oder Filme selbst produzieren können und wir bearbeiten und schneiden diese dann um eine hohe Qualität und gleichbleibenden Look gewährleisten zu können.

Braut und Trauzeuginnen im Skyloft München von Mokati

„Die Hochzeit ist der schönste Tag im Leben einer Frau“ heißt es so schön. Wie haltet ihr diesen schönsten Tag bildlich fest?

Ja es ist einer der schönsten Tag im Leben aber wie wir der Meinung sind nicht der schönste Tag im Leben, das wäre ja schon etwas traurig, wenn es da keine Steigerung mehr gäbe. :-)

Wir halten all die schönen Emotionen auf Hochzeiten fest, egal ob Freudentränen, herzliche Lachanfälle oder die Nervosität.

Die Details sind auch ein wichtiger Bestandteil, da sich das Brautpaar über diesen Tag so viele Gedanken macht wie selten über einen anderen Tag im Leben. Das heißt, es wird jedes vorhandene Detail fotografiert wie z. B. die Tischdeko, dann weiß das Brautpaar auch in 30 Jahren noch, dass es total unwichtig war ob die Tischdeko jetzt in kräftigen blau- und lilatönen oder in Pastellfarben gestaltet wurde.

Worauf sollte man als Fotograf bei Hochzeitsfotos speziell achten? Was ist besonders wichtig?

Die Emotionen, das ist das Wichtigste! Man muss im Gespür haben, wann man zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort sein muss, denn wenn z. B. die Ringe angesteckt werden, sollte man definitiv parat sein und das Foto muss sitzen, denn dieser Moment kommt nicht noch einmal.

Auch der Moment wo sich das Brautpaar das erst Mal sieht, ist ein unglaublicher Moment. Selbst ich, obwohl ich jetzt weit über 100 Hochzeiten begleitet habe, bekomme noch immer Herzklopfen, wenn ich nur dran denke.

Auch ihr beide seid glücklich verheiratet. Da stellt sich natürlich die Frage – wie habt ihr eure eigene Hochzeit geplant?

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch nicht aktiv in der Hochzeitsbranche unterwegs - ich glaube auch zum Glück, denn da wir jetzt so viele verschiedene Varianten einer Hochzeit kennen, könnten wir uns jetzt gar nicht mehr entscheiden, wie wir diese feiern würden. Ob alleine auf einer Klippe ganz weit weg von Zuhause oder in einem schönen Gutshof mit all unseren Liebsten - jede dieser Arten hat ihre wundervollen Seiten.

Hochzeitsfoto in Bad Aibling von Mokati

Aber zu uns: wir haben in einem kleinen Wasserschlösschen nahe Pfarrkirchen geheiratet. Dort hatten wir im Innenhof eine Freie Trauung, welche wunderschön war. Dort haben wir dann auch gefeiert. Da es an unserem Tag so heiß war, waren wir die meiste Zeit im Innenhof und unsere Band war auch so flexibel, dass sie dann a capella im Innenhof gespielt hat und nicht im fast leeren Festsaal.

Wie nutzt ihr Debitoor für euer Unternehmen?

Debitoor ist für uns eine hilfreiche Software mit der wir all unsere Buchhaltung erledigen. Wir schreiben über Debitoor all unsere Ausgangsrechnungen. Zudem verbuchen wir vorab für die Umsatzsteuervoranmeldung unsere ganzen Einnahmen und Ausgaben. Hier haben wir dann immer einen guten Überblick über unsere Zahlen im Unternehmen. Vielen lieben Dank hierfür an das ganze Debitoor Team.