Debitoor Gründerlounge

Was du über Rechnungsstellung und Buchhaltung wissen solltest

Was ist ein Elevator Pitch?

Ob als Kurzpräsentation vor potentiellen Geldgebern oder als Verkaufsgespräch: Der Elevator Pitch ist die Kunst, in wenigen Sätzen mit deinem Geschäftskonzept zu überzeugen.


Der Elevator Pitch ist ein aus dem amerikanischen Marketing entlehnter Begriff für das Verkaufsgespräch.

Es ist in abgewandelter Form in Deutschland zu einem Geschäftsmodell geworden: In Städten finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wo sich Gründer im Wettbewerb potentiellen Geldgebern präsentieren.

Pitchen heißt: sich dem Wettbewerb stellen

Eigentlich ist der „Elevator Pitch“ nur ein Verkaufsgespräch, das sich zufällig an einem unerwarteten Ort (z.B. Fahrstuhl) ergibt.

Auch ohne den „Elevator“ ist der „Pitch“ allgegenwärtig, zum Beispiel in Werbeagenturen.

Regelmäßiges pitchen gegenüber Auftraggebern hält fit im Kampf um Aufträge.

Elevator Pitch oder: Die Kunst der Kurzpräsentation

Die Kurzpräsentation ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Geschäftsidee und gehört somit zum Unternehmeralltag.

Denn in jeder Begegnung lauert ein neuer Auftraggeber, eine neue Inspiration oder irgendetwas, was deinem Business zuträglich sein könnte.

  1. Du solltest deine Geschäftsidee oder dein Geschäftskonzept stets prägnant formulieren können und passend zur Situation vermitteln.
  2. Deine Begeisterung, deine Sprache sollten der Situation und deinem Gegenüber angemessen sein.
  3. Du solltest immer du selbst bleiben, auch wenn du nicht die Verkäufer-Granate oder ein großer Rhetoriker bist.

Übrigens: Wenn du nicht über dein Business sprechen kannst vor fremden Personen, ist es vielleicht besser, ein Angestelltenverhältnis in Betracht zu ziehen.

Schritt für Schritt zur Selbstdarstellung mit dem Elevator Pitch

Einen kurzen Überblick über dein Produkt und deine Dienstleistung, kurz: dein Geschäftsmodell, erarbeitest du dir in der Auseinandersetzung mit dem Alleinstellungsmerkmal gegenüber deiner Konkurrenz.

Was gehört in eine Kurzpräsentation?

Es ist ein großer Unterschied, ob du einen Geschäftsführer für dein Angebot interessieren, einen Bänker zur Finanzierung überzeugen oder einen Star-Grafiker für einen Auftrag ins Boot holen willst.

Folgende Punkte solltest du flexibel einsetzen können:

  • Du bist in der Lage, intuitiv auf dein Gegenüber einzugehen. Hier ist Menschenkenntnis und Charme gefragt.
  • Du kannst in einem Satz sagen, was dein Unternehmen ausmacht.
  • In deiner Ansprache vermittelt sich der einzigartige Nutzen deiner Geschäftsidee – für dein Gegenüber und für deine Kunden.
  • In wenigen Sätzen erklärst du, wie dein Projekt umsetzbar ist.
  • Du hast eine realistische Einschätzung parat, was verdient werden kann und was die Ausgaben sind. Man spürt, dass du in den Finanzen ebenfalls zuhause bist.

Vom Verkaufsgespräch zur Wettbewerbspräsentation

Es ist hilfreich, die Selbstdarstellung in jeder sich bietenden Situation zu üben.

Anders sieht es aus, wenn du an einem Elevator Pitch Wettbewerb teilnimmst.

Dann hast du in der Regel 10 bis 15 Minuten Zeit und kannst PowerPoint Präsentationen oder andere Hilfsmittel einsetzen, um dein Geschäftskonzept vorzustellen.

Sich mit Spezialinfos am Wettbewerb von der Konkurrenz abheben:

  • Welche Informationen über dein Unternehmen überzeugen und beeindrucken?
  • Wofür steht dein Unternehmen? Was ist dein Image? Gibt es herausragende Referenzen?
  • Welches Know How, welche Ausstattung überzeugt? Präsentiere dein Team.

Und zum guten Schluss: Immer schön einfach bleiben. Denn wer zu viel im Kopf bewegt, verliert nicht selten den Faden, wenn er vor Publikum spricht.

Schon gewusst?
Einfachheit – das ist neben dem ansprechenden Design einer der wichtigsten Unternehmenswerte von Debitoor, dem Rechnungsprogramm für Kleinunternehmer und Selbstständige.


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