Debitoor Gründerlounge

Was du über Rechnungsstellung und Buchhaltung wissen solltest

Wie baue ich eine Marke auf?

Eine Marke aufzubauen ist harte Arbeit. Doch wenn du erstmal eine Marke aufgebaut hast, kannst du deine Produkte besser und teurer verkaufen. Du musst für deine Besucher interessant sein – ansonsten werden sie nicht zu Kunden.

Unser Gastautor Alexander Kleine-Börger ist Webdesigner und Experte für den Aufbau von Marken.


marke.jpg

Warum bist du sexy?

Ich muss zugeben, dass das eine ziemlich provokante Überschrift ist. Aber ich habe deine Aufmerksamkeit. Mission erfüllt!

Du solltest dir dennoch die Frage stellen, warum du für deine Besucher interessant beziehungsweise sexy bist. Ich rede extra von Besuchern und nicht von Kunden. Denn den Besucher musst du erst zum Kunden machen. Und dafür musst du sexy sein.

Was macht dich aus und hebt dich von der Konkurrenz ab? Sag bloß nicht, dass dein Produkt besser ist. Sag lieber warum dein Produkt besser ist!

Bietest du deinen Besuchern regelmäßigen Mehrwert?

Besucher müssen verwöhnt werden. Sie sollen sich wohlfühlen und zuerst von dir Mehrwert bekommen. Es ist das Gesetz vom Geben und Nehmen – auch genannt Reziprozität. Wie du mir, so ich dir. Und deswegen ist es so extrem wichtig, dass du deinen Besuchern Mehrwert bietetst.

Durch diesen Mehrwert, den sie von dir bekommen, fühlen sie sich schuldig. Sie wollen dir etwas zurückgeben. Dieses Zurückgeben kann zum Beispiel folgendes sein:

  • sie kommentieren einen Beitrag auf deinem Blog
  • sie teilen einen Beitrag
  • sie machen Mundpropaganda: “XYZ hat ziemlich gute Tipps.”
  • sie kaufen Artikel
  • sie empfehlen das Kaufen

Perfekt. Doch wie kannst du den Besuchern Mehrwert liefern?

Wie gibst du deinen Besuchern Mehrwert?

1. Blog

Die wohl bekannteste Form des Mehrwerts liest du gerade.

Es ist der gute alte Blog. Doch ich rede nicht von dem Blog, der mit Werbung vollgeklatscht ist. Nein! Die schrecken die Besucher ab. Genauso wie Webseiten, auf denen der Besucher nicht mit dir interagieren kann. Bringt nichts.

Erstelle einen komplett werbefreien Blog, auf dem du Mehrwert für deine Besucher lieferst. Löse ihre Probleme! Helfe ihnen und frage, wo ihre Probleme sind. Du kannst nicht allwissend sein. Und das ist gut so. Denn Menschen lieben Menschen. Sei also menschlich und gehe auch auf ganz persönliche Probleme ein (natürlich ohne Namen der Person).

Denn du weißt ja: im Internet erreicht man extrem viele Menschen. Und diese extrem vielen Menschen können deine Besucher – und dann deine Kunden werden. Also hilf ihnen!

2. Beilegeprodukte

Na klar, diesen Mehrwert kannst du nur bei lokalen Läden verteilen.

Jedoch ist es bei lokalen Läden viel schwerer, dem Besucher Mehrwert zu liefern und Probleme zu lösen.

Hier muss man ganz klar von Kunden und Besuchern trennen. Den Kunden hast du bereits gewonnen. Ihn musst du glücklich halten. Lege ihm beispielsweise beim Kauf von Schuhen kostenlose (Probe-)Schuhputzcreme bei.

3. Beratung

Den Besucher musst du erst überzeugen, dass er bei dir kaufen soll. Und dabei spielt Beratung eine riesige Rolle.

  • Gehst du auf den Besucher zu und fragst ihn, ob du ihm helfen kannst?
  • Bist du kulant und versuchst, dem Kunden jeden Wunsch zu erfüllen?
  • Gibst du fachkundige Auskunft, die der Besucher auch versteht?

Wunderbar! Wenn nicht, versuch es zu ändern.

Wichtig ist natürlich, dass du wirtschaftlich bleibst. Es bringt nichts, Schulden zu machen, nur um den Besuchern kostenlose Geschenke zu geben. Alles im Rahmen halten!

Wenn du allerdings nur auf die lokale Werbung setzt, die fern vom Internet ist, machst du einen Riesenfehler. Gerade im Internet kannst du tausende und abertausende von Menschen mit einer Website erreichen. Ein Artikel, der dich einmal Arbeit gekostet hat, kann sich viral verbreiten.

Dafür brauchst du natürlich eine Website – am besten einen Blog, auf dem du regelmäßig Probleme löst und Mehrwert lieferst. Einmal Arbeit investiert, die sich tausendfach verbreiten kann.

Das solltest du nutzen!

Trittst du einheitlich auf?

Das einheitliche Auftreten einer Firma ist von großer Bedeutung. Denn die Corporate Identity prägt sich beim Besucher ein.

Wenn du ihm ein Problem gelöst hast und ihm Mehrwert lieferst, speichert er sich im Unterbewusstsein deine Markenfarbe im Zusammenhang mit etwas Gutem ein. Er denkt also jedes mal, wenn er Dinge (eine Tasse, ein Auto, ein Haus, eine Website, etc.) sieht, welche in deiner Markenfarbe sind, an deine Marke. Und an den Moment, in dem du ihm geholfen hast.

Doch nicht nur die Markenfarbe oder Fotos sind wichtig. Zur Corporate Identity gehört auch die Unternehmenssprache. Und die Unternehmenssprache muss zu deiner Zielgruppe passen. Solltest du eher Siezen oder Duzen ist dabei die einfachste Frage. Rede mit deinem Besucher und nicht für deinen Besucher.

Denn am Ende ist es der Besucher, der entscheidet ob er bei dir oder bei der Konkurrenz einkauft.

Tritt mit deinen Kunden und Besuchern in Kontakt

Es bringt nichts, wenn du nur von deiner Seite aus erzählst, wie man Probleme löst. Vielmehr solltest du auch mal deine Besucher und Kunden fragen, was ihr Problem ist.

Informiere dich bei Antworten- und Frageportalen, Foren oder auch in Kommentaren bei anderen Blogs. Denn dort findest du meistens Personen, die ihre Probleme offen teilen. Es ist das Internet, dort wo man sich schnell und anonym einen neuen Account erstellen kann.

Greife diese Ängste, Probleme und auch Wünsche auf und erfülle ihnen ein gutes Nutzererlebnis auf deiner Website, deinem Blog oder auch in deinem Laden.

Vergessen darfst du nicht, dass du deinen Besuchern und Kunden auch die Möglichkeit geben musst mit dir in Kontakt zu treten. Ich biete beispielsweise auf meiner Seite ein Kontaktformular an und zudem die Möglichkeit, mir ganz privat bei Telegram zu schreiben.

Hast du also eine Frage, die du nicht öffentlich stellen möchtest, kannst du mir einfach bei Telegram unter dem Namen “akleineb” schreiben – und ich antworte dir.

Die Kommunikation beschränkt sich nicht nur auf die 1:1 Kommunikation. Auch die Kommunikation auf Sozialen Netwerken ist wichtig. Du sprichst in Sozialen Netzwerken zwar viele Besucher gleichzeitig an, aber trotzdem musst du in Sozialen Netzwerken die einzelne Person ansprechen. Fang nicht an, mit der Masse zu reden.

Das ist sozusagen die 1:n Kommunikation, die für n allerdings 1:1 ist. Du erreichst viele Menschen gleichzeitig, aber diese Menschen fühlen sich direkt und persönlich angesprochen.

Machst du deine Kunden zu Fans?

Wenn du deine Besucher erstmal durch regelmäßigen Mehrwert zu Kunden gemacht hast, ist es wichtig sie als Kunden zu behalten.

Mach sie also zu Fans! Sie sollen stolz sein, bei dir eingekauft zu haben, dich kommentiert zu haben, dir einen Tipp gegeben zu haben oder auch einfach nur deinen Beitrag geliked zu haben. Völlig egal was, hauptsache es bringt dich weiter. Doch dafür musst du regelmäßig Kontakt mit deinen Kunden aufnehmen.

Im Internet gibt es etwas ganz tolles, das sich Newsletter nennt. Doch der Newsletter wurde von vielen Menschen für Werbung missbraucht und war eine Zeit lang ziemlich unseriös. Mittlerweile ist er einer der wichtigsten Bestandteile eines erfolgreichen (online- & offline-)Businesses.

Du kannst direkt mit deinen Kunden sprechen – und das auf Knopfdruck. Mit all deinen (eingetragenen) Kunden. Und um deine Kunden in den Newsletter zu bekommen brauchst du .. natürlich: Mehrwert. Biete ihnen etwas an, was für sie wertvoll ist. Oft werden Gewinnspiele, kostenlose Checklisten, eBooks oder auch eine private Skype-Sessions verschenkt.

Ich biete beispielsweise eine kostenlose Checkliste zum Aufbau einer Marke an. Zudem gibt es für meine Newsletter-Abonnenten noch geheime Zahlen meiner Firma. Beispielsweise meine Reichweite, meine Ausgaben für Werbung oder auch Bonustipps, die ich nur meinen Fans verraten möchte.

Wenn deine Kunden erstmal im Newsletter sind, biete ihnen weiterhin regelmäßig interessante Sachen – Mehrwert also. Das können Rabatt-Aktionen, neue Infos aus der Branche, Tipps, Aktionen aus der Nähe oder auch die einfache Frage “Was ist dein Problem & wie kann ich dir helfen” sein.

Debitoor, das Musterbeispiel

Warum ist das Rechnungsprogram Debitoor besser als die Konkurrenz?

“Alles einfach gehalten” – Das Debitoor-Team lebt sein Motto, denn das Tool ist viel leichter zu bedienen als das der Konkurrenz und macht es dem User einfach. Außerdem ist der Starter-Tarif kostenlos.

Corporate Identity?

Die Markenfarbe ist ganz eindeutig ein helles Blau und sie wird überall genutzt. Sei es im Logo, in Videos, auf Facebook oder im Büro. Alles ist auf diese Farbe getrimmt – und das brennt sich ein. Der Rest des Corporate Designs ist modern, frisch und Zielgruppengerecht gestaltet, ganz gleich der Unternehmenssprache.

Denn das Debitoor-Team fragt seine Besucher und Kunden, wie sie ihr Produkt noch besser machen können und kommuniziert direkt. In Videos wird man persönlich (mit Du) angesprochen und aufgefordert, sich bei Problemen zu melden. Sehr angenehm.

Mehrwert?

Das Debitoor-Team bietet seinen Kunden und Besuchern in vielen Formaten Mehrwert. Auf YouTube gibt es Erklärvideos zu den wichtigsten Fragen rund um die Buchhaltung, im Blog werden Gründer, interessante Personen und coole Geschichten erzählt. Außerdem gibt es die Tipps, die es auf YouTube gibt, nochmal in Text-Form und zusätzlich auf Facebook.

Fans?

Ja, auf jedenfall macht das Debitoor-Team seine Kunden zu Fans. Der Content löst Probleme, bietet Mehrwert und wird regelmäßig veröffentlicht. Das Produkt wird gemeinsam mit den Kunden weiterentwickelt und auf Facebook wird den Kunden beispielsweise angeboten, bei Langeweile mal im Büro vorbeizuschauen. Perfekt!

Schon gewusst?
Auf seiner Website bekommst du von Alex noch viel mehr Informationen zum Thema Markenaufbau. Und das Rechnungsprogramm Debitoor hilft dir, deine Corporate Identity zu stärken durch individuell und ansprechend gestaltete Rechnungen im Rechnungsdesigner.