Debitoor Gründerlounge

Was du über Rechnungsstellung und Buchhaltung wissen solltest

Wie kann ich mich als Selbstständiger motivieren?

Selbstständig zu sein bedeutet, sich immer wieder selbst motivieren zu können.

Wir erklären dir, wie du deinen Unternehmeralltag angehen solltest, damit dir nicht die Puste ausgeht.


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Als echter Unternehmertyp bist du jemand, der grundsätzlich über eine hohe Eigenmotivation verfügt. Dir braucht keiner zu sagen, was du zu tun hast – du entscheidest selbst.

Das bewahrt dich leider nicht vor Tiefschlägen, schlechten Tagen oder sogar Krisen.

Das Motivationstief und wie du es überwindest

Der Kunde hat abgesagt, die Bilanz sieht mies aus, die Steuernachzahlung flattert ins Haus.

Seit Tagen fühlst du dich morgens um 10 Uhr schon so, als ob du einen ganzen Arbeitstag hinter dich gebracht hättest.

Du kriegst wenig auf die Reihe und gerade jetzt ist dein Einsatz gefragt. Was tun?

Hast du ein persönliches Motivations-Notprogramm auf Lager?

  • Ein Spaziergang im Park
  • Ein langes Gespräch mit deinem besten Freund
  • Du erlaubst dir 50% Leistungsfähigkeit.
  • Du freust dich abends über 40%.

Positiv bleiben!

Positiv zu denken, optimistisch zu bleiben und die Perspektive zu wechseln ist kein billiger Trick aus der New-Age-Kiste, sondern hat etwas mit Haltung zu tun.

Das zeichnet dich als Unternehmer aus. Wie trainierst du diese Haltung?

Ziele setzen mit Zeitmanagement

Setze dir unternehmerische Ziele, und zwar jeden Tag, jede Woche, jeden Monat – für das ganze Geschäftsjahr. Das dient der Kontrolle deiner Geschäftstätigkeit und der Selbstbeobachtung.

Nicht vergessen: Wie viel Zeit veranschlagst du für die Aufgabe, mit der du dein Ziel erreichen willst?

Schreib deine Ziele und Aufgaben nieder

  • als digitale Notizen auf deinem Smartphone
  • in einem Arbeitstagebuch
  • mit iCal oder einem anderen Tool
  • mithilfe von kostenlosen Programmen für virtuelle Notizzettel
  • auf Post-its, die du auf Flipchart oder Tischplatte klebst

Das richtige Timing für dein Selbstmanagement

Wann planst du gerne? Und wann ziehst du ein Fazit?

Sonntagabend, um einen Organisationsvorsprung zu haben?
An einem Tag im Monat, den du als Administrationstag definierst?
Wenn du die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) hinter dich gebracht hast?

Entdecke den Mehrwert deiner Erfahrung

Was auch immer du im Realitätscheck erkennst: Es gibt nichts, in dem nicht etwas Gutes zu entdecken ist.

Du hast deinen Umsatz gesteigert.
Du hast deinen Gewinn gesteigert.
Du hast eine Herausforderung genommen.
Du hast deinen Schweinehund überwunden.
Du hast etwas gelernt.
Du hast Lehrgeld bezahlt. Gute Investition!
Du hast einen neuen, interessanten Kunden gewonnen.
Du erkennst, dass du eine Dienstleistung nicht verkaufen kannst, und bietest sie kostenlos an – als Marketing-Maßnahme.
Du erkennst, dass du ein Morgenmensch bist, und deine Nachtaktionen zu nichts führen.
Du begreifst, dass dein Idealismus zu schlechten Verhandlungsergebnissen führt.

Aufgabe: Was hast du in der letzten Woche über dich und dein Unternehmen gelernt? Formuliere ganz genau.

Belohnungen gehören zur Motivation

Schon mal in den Spiegel geschaut und dir was Nettes gesagt? Nein?

Solltest du aber. Und dich dann belohnen mit

  • einer Extra-Pause
  • Herumsurfen im Internet
  • einem Besuch in der Eisdiele
  • frühem Feierabend

Tipps für den effizienten Arbeitstag

Erledigte Aufgaben motivieren.

Wenn du es schaffst, eine Herangehensweise an deine Arbeit zu entwickeln, mit der du sogar langweilige und lästige Tätigkeiten gut wegsteckst, darfst du dich als Profi bezeichnen.

  • Formuliere zwei Prioritäten pro Tag und habe eine bis zum Mittag abgearbeitet.
  • Beachte deine Tagesform und wisse um deine starken Phasen.
  • Was brauchst du, um in die Gänge zu kommen?
  • Lege deinen Perfektionismus ab.
  • Verplane nur 60% deines Tages.
  • Kannst du unerfreuliche Arbeiten an eine Hilfskraft delegieren?
  • Sorge für Pausen, Bewegung, Frischluft und gesundes Essen.
  • Sind deine Arbeitsmittel gewartet, geordnet und bereit?
  • Erfüllt dein Arbeitsplatz wichtige Anforderungen wie Ruhe oder gutes Licht?
  • Wenn dir im Homeoffice die Decke auf dem Kopf fällt: Hast du eine Alternative wie die nahe Bibliothek?
  • Sorge für eine gute Abwechslung deiner Tätigkeiten.
  • Erledige Kleinkram sofort.
  • Bummeln und Faulenzen erlaubt: Wie lange gibst du dir?
  • Reagiere nicht auf jede SMS, jedes Klingeln und halte feste Zeiten ein, wann du E-Mails beantwortest.
  • Du arbeitest nicht effizient? Verknappe deine Zeit künstlich.
  • Mach aus einem schlechten Tag einen guten, indem du lernst, dich zu überwinden. Nicht nachdenken! Einfach machen.
  • Hol dir Hilfe, wenn du ernstzunehmende Arbeitsblockaden hast.

Und immer wieder: Belohne dich.

Austausch mit Gleichgesinnten motiviert!

Sich mit Berufskollegen und Freunden auszutauschen, ist umso wichtiger, wenn man Einzelkämpfer ist und sich nicht wie am normalen Arbeitsplatz im Team motivieren kann.

Branchentreffen, Stammtische, Seminare oder Messen helfen zudem, wichtige Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern knüpfen.

Viel kraftvoller, als sich im gemeinsamen Leid zu ergehen, ist die Begegnung für sich zu nutzen, indem man im Gespräch mit dem Berufskollegen zukünftige Ziele äußert und so den Erfolg antizipiert.

Schon gewusst?
Buchhaltung macht niemand gerne, doch auch dafür musst du dich als Selbtständiger motivieren können. Besonders einfach fällt das mit dem Buchhaltungsprogramm Debitoor, denn damit geht Buchführung leicht von der Hand.


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