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André Leisner Fotografie

Wir haben mit Fotograf und Online Marketing Experte André Leisner über seine Selbstständigkeit gesprochen. André verrät im Interview tolle Tipps zum Thema Existenzgründung und erzählt uns, inwiefern ihn unser Rechnungsprogramm Debitoor bei seiner Arbeit unterstützt.

Porträtbild André Leisner

Bitte erzähl uns ein wenig über dich und dein Unternehmen.

Nebenher selbstständig bin ich seit knapp 10 Jahren, erst als Fitnesstrainer und dann als zertifizierter Personal Trainer. Vor knapp zehn Jahren kam ich mit der Fotografie in Berührung und über Umwege zur Portraitfotografie. Vor über 10 Jahren begann ich mit SEO und Webanalysen. Ich experimentierte mit einer eigenen Webseite.

SEO, Reichweite und Tracking ließen mich nie wieder los. Nach vorigen abgeschlossenen Ausbildungen als Industriemechaniker, Triebwerksmechaniker, Kaufmann im Gesundheitswesen, Fitnesstrainer und zertifizierter Personal Trainer, fand ich mit dem Online Marketing am Ende meine Job-Leidenschaft.

2019 erzielte ich im Bereich der Fotografie und Online Marketing so hohe Einnahmen, dass dies die Kleinunternehmergrenze überschritt.

Ende 2019 fällte ich den Entschluss, mich in beiden Bereichen selbstständig zu machen und meinen Hauptjob bei einem Finanzdienstleister, bei dem ich 6 Jahre als Web-Analyst und SEO Manager tätig war, zu kündigen.

Was bietest du mit deinem Unternehmen an?

Ich biete Portrait-, Event- und Drohnenfotografie an. Drohnenfotografie wird stetig mehr. Es hat Monate gedauert, alle Lizenzen zusammen zu haben, inkl. der Aufstiegsgenehmigungen. Nachdem ich 2019 auch den Drohnenführerschein gemacht habe, kann ich jetzt auch Sonderflüge anbieten, z.B. Nachtflüge.

Im Bereich Online Marketing betreue ich bereits einige Klienten. Der Bereich umfasst Projektmanagement, Tracking Implementierung und Reichweitensteigerung. Bereiche, die ich nicht abdecke, werden durch Freelancer meines Vertrauens abgearbeitet (z.B. Redakteure, Webdesigner und Videografen). Ich baue derzeit mein neues Projekt "Wir sind Lübeck" auf.

Braut André Leisner

Warum hast du dich dazu entschieden, dich selbstständig zu machen?

Nach meinem Weg über die Ausbildungen und weiteren Stationen, hatte ich einfach keine Lust mehr, für die Ziele eines anderen zu arbeiten. Stetig gebremst zu werden, das wollte und konnte ich nicht mehr.

Wenn ich mich für etwas verschreibe, dann stets zu hundert Prozent. Für Unternehmen tätig zu sein, die diese Hingabe nicht zu schätzen wissen, war nichts mehr für mich.

Nachdem ich bereits seit einigen Jahren nebenher mein Business aufbaute, merkte ich, dass dies mehr als nur ein Nebenerwerb sein könnte und wagte Anfang 2019 den Schritt in die volle Selbstständigkeit.

Vor welchen Herausforderungen hast du am Anfang der Selbstständigkeit gestanden?

Geschluckt habe ich vor allem, als es darum ging, sich intensiver mit dem Thema Rentenversicherung und Krankenversicherung zu beschäftigen und generell mit weiteren Versicherungen, wie auch die Berufsunfähigkeitsversicherung, Unternehmenshaftpflicht usw. Da müssen schon monatlich Summen fließen, um diese Fixausgaben zu decken.

Wie hast du vor Debitoor deine Buchhaltung erledigt?

Auch schon immer gut sortiert in Leitzordnern und dazu eine Excel-Liste. Über Eingaben und Ausgaben wusste ich dann immer, wie viel ich für die Vorsteuer überweisen musste. Den Rest machte für mich ein Steuerberater.

Model André Leisner

Warum hast du dich für ein Buchhaltungsprogramm wie Debitoor entschieden?

Alles zentral und digital zu haben, erschien mir einfacher und komfortabler. Ich musste mir meine Angebote nicht mehr zurechtfrickeln, sondern hatte sie zentral an einem Ort. Ebenso finde ich auch die Bausteine, die man sich abspeichern kann, sehr nützlich, um ein Angebot schnell zusammenzustellen.

Wie nutzt du Debitoor? Welche Funktionen helfen dir am meisten?

Wie gerade erwähnt, sind Bausteine für mich sehr arbeitserleichternd, sowie das Hinterlegen von Kunden. Ich kann so sehr schnell Rechnungen schreiben. Als letzter Punkt ist auch noch interessant, dass ich alles digital an meinen Steuerberater schicken kann, sprich dieser hat einen eigenen Zugang und so stets Einsicht in meine Einnahmen und Ausgaben.

Damit hat er es wesentlich einfacher und muss meine Daten nicht mehr händisch einpflegen. Das spart Zeit und mir damit Geld. Ich würde Debitoor jederzeit weiterempfehlen.

Welche Tipps würdest du unseren Nutzern mit auf den Weg geben hinsichtlich der Existenzgründung?

Nicht zu blauäugig sein, aber auch nicht versuchen, alles bis ins kleinste Detail zu planen oder abzusichern. Wenn man sein Business gefunden hat, sollte man sich zuerst die Fragen stellen: Wie komme ich an Kunden und wie viel muss ich monatlich ungefähr verdienen?

Ich habe mir im vorab eine realistische Ausgabenliste gemacht, indem ich jede Rechnung bis ins Kleinste runtergebrochen habe. Damit hatte ich schon mal meine Fixkosten. Dazu habe ich die Kosten, die an Steuern und Versicherungen abgehen, gerechnet.

Damit nähert man sich seinem monatlichen Gehalt. Dazu kalkuliert man noch seinen eigenen Stundensatz und so kommt man Schritt für Schritt der eigenen Selbständigkeit näher.

Einen Tipp kann ich Euch noch besonders ans Herz legen: Umgebt Euch mit Menschen, die bereits dort sind, wo Ihr gerne hin möchtet.

Sprecht mit ihnen über Euer Vorhaben und ganz wichtig: Distanziert Euch von Negativsehern und denjenigen, die Euch mit ihrer ängstlichen Art Energie rauben. Verfolgt Euer Ziel. Wie Arnold Schwarzenegger zu sagen pflegt: “Work your Ass off!”

Selbstständigkeit ist in den wenigsten Fällen ein Zuckerschlecken. Ihr arbeitet wahrscheinlich nicht weniger als vorher als Arbeitnehmer, aber die Freiheit die Ihr dadurch gewinnt ist unbezahlbar.