Lexikon
Debitoor Buchhaltungslexikon
Standard-Kontenrahmen (SKR)

Standard-Kontenrahmen - was ist ein Standard-Kontenrahmen?

Der Standard-Kontenrahmen, kurz SKR genannt, ist ein Verzeichnis aller Konten für die Buchführung einer bestimmten Gruppe von Unternehmen.

Im Rechnungsprogramm Debitoor sind die Standard-Kontenrahmen SKR 03 und SKR 04 hinterlegt - passend für die meisten Selbstständigen.

Gemäß verschiedener gesetzlicher Grundlagen muss die Buchhaltung so geführt sein, dass die Ergebnislegung für die Finanzbehörden vergleichbar ist.

Dies wird u.a. durch vereinheitlichte Kontenrahmen erreicht. Diese werden von der DATEV festgelegt und bereitgestellt. Als Standard haben sich hier der SKR 03 und der SKR 04 etabliert.

Individuelle Anpassung von Standard-Kontenrahmen

Die Standardkontenrahmen sind systematische Verzeichnisse aller Konten für die Buchführung.

In den Unternehmen dient der Standard-Kontenrahmen als Richtlinie und Empfehlung für die Aufstellung des individuellen Kontenplans.

Durch diesen Standard wird erreicht, dass gleiche Geschäftsvorfälle einheitlich gebucht werden und die Möglichkeit zwischenbetrieblicher Vergleiche besteht.

Die Standard-Kontenrahmen können individuell geändert oder ergänzt werden und so zum Kontenplan für jeweils einzelne Unternehmen mit individuellen Anforderungen angepasst werden.

Beispiele für Standardkontenrahmen

  • SKR 03 (für publizitätspflichtige Unternehmen – Handel und Industrie)
  • SKR 04 (für publizitätspflichtige Unternehmen – Industrie)
  • SKR 14 (für Land- und Forstwirtschaft)
  • SKR 30 (Einzelhandelskontenrahmen)
  • SKR 45 (Heime und soziale Einrichtungen)
  • SKR 49 (Vereinskontenrahmen)
  • SKR 51 (KFZ-Gewerbe)
  • SKR 70 (Gemeinschaftskontenrahmen für Österreich und Deutschland z.B Hotel u. Gastronomie)
  • SKR 80 (Zahnärzte)
  • SKR 81 (Ärzte)
  • SKR 99 (Sog. Freier Kontenrahmen zum Selbstbearbeiten)
  • Österreichischer Einheitskontenplan

SKR 03 und SKR 04 - die gängigsten Standard-Kontenrahmen

Unter den Standard-Kontenrahmen sind der SKR 03 und der SKR 04 am verbreitetsten.

Sie lassen sich jeweils auf eine große Bandbreite an Unternehmen anwenden, und die anderen oben genannten Kontenrahmen bauen in der Regel auf dem SKR 03 und SKR 04 auf.

Diese beiden Kontenrahmen unterscheiden sich vor allem in ihrer Gliederung.

Der SKR 03 ist nach dem Prozessgliederungsprinzip aufgebaut. Das bedeutet, er ist geordnet vom Anlagevermögen zu den Finanzkonten, Wareneinkauf, Kosten bis hin zu den Erlösen.

Der SKR 04 baut auf dem Abschlussgliederungsprinzip auf. Die Anordnung der Konten entspricht hier der Reihenfolge, in der sie auch in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) auftauchen.

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