Debitoor Lexikon

Rechnungsstellung & Buchhaltung einfach erklärt

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  1. Rabatt
  2. Rechnung
  3. Rechnungsvorlage

Skonto - Was ist Skonto?

Unter dem Begriff „Skonto“ versteht man einen Preisnachlass auf den Rechnungsbetrag bei Zahlung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Lies in der Debitoor Gründerlounge wie du deinen Verkaufspreis richtig kalkulierst.

Um Skonto zu gewähren, genügt in der Regel ein Zusatz auf der Rechnung. Du kannst den Skonto deinen Zahlungsbedingungen hinzufügen.

Beispiel: 3% Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen.

Wird der oder das Skonto als Prozentsatz angegeben, spricht man von einem Skontosatz.

Als Bemessungsgrundlage wird meist der Brutto-Umsatz (Zielverkaufspreis) verwendet. Üblicherweise liegt der Skontosatz bei 2 bis 5 Prozent des Brutto-Betrages. Die Höhe richtet sich meist nach der Länge des Zahlungsziels. Werden Skontosätze gestaffelt, wird der Skontosatz höher, je kürzer die Skontofrist ist.

Beispiel: Rechnung ist wie folgt zahlbar: Innerhalb von 10 Tagen 4 % Skonto, ab 11. bis 30. Tag 2,25% Skonto oder ab 31. bis 60. Tag netto.

Warum Skonto?

Skonto nützt beiden Parteien, dem Rechnungssteller und dem Kunden bzw. Rechnungsempfänger.

Der Kunde erhält eine Vergünstigung bzw. einen Rabatt.

Der Rechnungssteller schafft einen Anreiz zur schnellen Zahlung und kann so Mahnverfahren und Zahlungsausfälle vermeiden.