Debitoor Lexikon

Rechnungsstellung & Buchhaltung einfach erklärt

Über 150 Artikel für Gründer und Kleinunternehmer

  1. Rechnung
  2. Umsatzsteuer Identifikationsnummer (USt-ID)

Rechnungsnummer - Wofür ist die Rechnungsnummer?

Die Rechnungsnummer ist eine Nummer, die eine Rechnung eindeutig identifiziert. Sie darf nur einmalig vergeben werden.

Mit dem einfachen Rechnungsprogramm Debitoor kannst du deine Rechnungen ganz problemlos online schreiben.

Ohne dir Gedanken über eine richtige Rechnungsnummer zu machen.

Wenn du das erste Mal eine Rechnung schreibst, wirst du dich bestimmt fragen, worauf du bei der Rechnungsnummer achten musst.

Die einzige Voraussetzung, die jede Rechnungsnummer erfüllen muss, ist, dass sie fortlaufend sein muss. Dies gilt nur für Rechnungen über 250 Euro, da auf Kleinbetragsrechnungen keine Rechnungsnummer angegeben werden muss.

Doch was heißt fortlaufend?

Wenn du Rechnungen von großen Unternehmen in der Hand hältst, fällt dir sofort auf, dass die Rechnungsnummern sehr lang sind und auch teilweise Buchstaben enthalten.

Zweck der Rechnungsnummer

Durch die Rechnungsnummer muss sichergestellt sein, dass die jeweilige Rechnung einmalig ist.

Bei der Vergabe deiner Rechnungsnummer bist du relativ frei. Du musst also nicht mit 1 oder 000001 anfangen. Du kannst deine Rechnungsnummer aus mehreren Zahlen oder Buchstaben zusammensetzen oder auch eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben verwenden.

Es kommt nicht darauf an, dass die Rechnungsnummern tatsächlich lückenlos voranschreiten. Entscheidend ist aber, dass du jede Rechnungsnummer nur einmal vergibst.

Tipp: Du hast zum Beispiel die Möglichkeit, verschiedene Informationen in der Rechnungsnummer unterzubringen.

  • Wenn du Kundennummern verwendest, kannst du zum Beispiel die Kundennummern zu einem Bestandteil deiner Rechnung machen.
  • Weiterhin wäre es denkbar, dass du bei größeren Projekten die Projektnummer zu einem Bestandteil der Rechnungsnummer machst.

So könntest du anhand der Rechnungsnummer schon erkennen, an welchen Kunden die Rechnung gestellt wurde und zu welchem Projekt der Umsatz gehört.

Kleiner Hinweis:

Wenn du zum Beispiel die Kundennummer zu einem Element der Rechnungsnummer machst, verrätst du nicht zu viel über dein Unternehmen und deine Umsätze.

Wenn du bei den Rechnungsnummern einfach bei 1 beginnst und dann fortlaufend durchzählst, könnten deine Kunden sehen, wie oft du Rechnungen schreibst. Diese Information musst du nicht preisgeben.