Debitoor Gründerlounge

Was du über Rechnungsstellung und Buchhaltung wissen solltest

Was sind die Vorteile und Nachteile der Selbständigkeit?

Als Marc Zuckerberg mit 22 Jahren Facebook gründete, war ihm wahrscheinlich herzlich egal, ob seine Selbständigkeit irgendwelche Risiken barg.

Doch du bist kein Zuckerberg. Du tust gut daran, deine Entscheidung zu überdenken.


Selbständigkeit ist kein Selbstzweck, auch wenn von der Idee der eigenen Unternehmung Zugkraft, Ausstrahlung und Faszination ausgehen.

Es gibt ganz verschiedene Gründe, sich selbständig machen zu wollen.

Bevor du in die ernsthafte Planung gehst, solltest du die ganz genau überprüfen, denn es geht definitiv auch anders.

Crash-Kurs: Was sind die Vorteile der Selbständigkeit?

  • Selbstbestimmung: Du bist dein eigener Herr.
  • Freiheit: Du kannst dir deine Zeit frei einteilen.
  • Geld: Du kannst theoretisch mehr verdienen.
  • Ideen: Deine Fähigkeiten können sich individueller entwickeln.
  • Ansehen: Du wirst bewundert. Du bist mächtig(er).
  • Abenteuer: Die Chance auf das Maximum an Herausforderung.
  • Verantwortung: Du entfaltest deine Persönlichkeit ganzheitlich und auf hohem Niveau.

Schon was gemerkt?

Es gibt keinen der Punkte, der nicht auch für ein Angestelltenverhältnis sprechen würde.

Es kommt ganz darauf an, wie du die Aspekte für dich interpretierst und was du dir für eine Umgebung oder Unternehmen und welche Position du dir aussuchst.

Für Bedenkenträger: Was sind die Nachteile der Selbständigkeit?

  • Zeit: Du arbeitest überdurchschnittlich viel. 45 bis 60-Stunden-Wochen sind keine Seltenheit.
  • Sicherheit: Ist die Auftragslage schlecht, fließt kein regelmäßiges Gehalt. Du musst wissen, wie du das Geschäft wieder ankurbelst
  • Finanzen: Du gehst, je nach Geschäftsform, ein höheres, finanzielles Risiko ein. Es dauert lange, bis du wirklich gut verdienst. Manche schaffen es nie!
  • Administration: Du musst gewappnet sein für die steuerlichen Erfordernisse deines Unternehmens. Da heißt es learning-by-doing, sich Hilfe vom Steuerberater holen, sich Wissen im Netz aneignen, zum Beispiel in der Gründerlounge oder Kurse besuchen.
  • psychische Belastung: Unsicherheit der Auftragslage und finanzielle Talsohlen bei gleichbleibend hohem Arbeitsvolumen können zart besaitete Menschen vom Sockel hauen.

Teste dich und deinen Traum von der Selbständigkeit!

Jede der drei folgenden Situationen beeinflusst deinen Wunsch, dich selbständig zu machen, anders.

Und keiner der beschriebenen Typen ist ein Garant dafür, dass du nicht pleite gehst und birgt spezifische Risiken und Vorteile.

  1. Der Vollblut-Unternehmer. Du hast es einfach im Blut. Vielleicht bist du familiär „vorbelastet“. Oder ein Abenteurer. Echt kraftvoll, aber auch brandheiß gefährlich, denn du bist nicht risikoscheu.
  2. Der produkt- oder dienstleistungsorientierte Unternehmer. Es geht dir schlicht um die Sache, und die braucht die richtigen Bedingungen.
  3. Selbständigkeit aus der Not heraus geboren. Du findest keine Anstellung und weißt nicht, was du willst. Sicher nicht die beste Voraussetzung, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Situation heißt aber nicht, dass du das Feuer für eine Gründungsidee nicht doch noch entfachen kannst. Vielleicht findest du einem Kompromiss zwischen einem Teilzeitjob und einer nebenberuflichen Selbständigkeit.

Schon gewusst?
In der Gründerlounge von Debitoor, dem Buchhaltungsprogramm für Selbstständige lassen wir „Gründerstimmen“ zu Wort kommen. Hier findest du weitere Inspirationen zu deiner Unternehmensgründung.


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