Zahlungen mit Gebühren erfassen in Debitoor

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Wenn du Online-Services, egal welcher Art, für dein Business in Anspruch nimmst, kennst du die Thematik: Viele Anbieter berechnen eine Gebühr pro Transaktion.

Oft wird diese direkt mit dem Betrag, den dein Kunde bezahlt, verrechnet. Schnell und unkompliziert.

Aber wie sieht es dann in der Buchhaltung aus? Schließlich stimmen Rechnungsbetrag und Zahlungsbetrag nicht überein.

Beispiel: Paypal

Eines der bekanntesten Beispiele für diesen Sachverhalt sind Paypal-Zahlungen. Eine bequeme Möglichkeit für Käufer und Verkäufer, online zu bezahlen bzw. Zahlungen zu akzeptieren. Im Gegenzug erhebt Paypal eine Transaktionsgebühr für den Verkäufer.

Spätestens bei der Buchung einer solchen Zahlung stellte sich in der Vergangenheit für viele Debitoor-User die Frage: Und nun?

Es darf schließlich nicht einfach die bezahlte Summe als Erlös gebucht werden.

Einnahme mit Ausgabe

Bislang war die Buchung von Paypalzahlungen oder anderen Zahlungen mit Transaktionsgebühren in Debitoor zwar möglich, aber nur mit dem Workaround, für die Gebühr eigens eine Ausgabe zu erstellen. Lästig, zumindest bei einer größeren Anzahl an Transaktionen.

Wir haben das bewährte Prinzip beibehalten, um die komplexe Buchung korrekt durchzuführen. Aber wir haben es automatisiert und vereinfacht.

Das heißt ab jetzt: viel weniger tippen, viel weniger manuelle Arbeit.

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Jetzt kannst du einfach eine unbezahlte Rechnung in deinem Debitoor-Account öffnen und wie gewohnt „Zahlung buchen“ auswählen.

Du ordnest der Rechnung die entsprechende Zahlung zu.

Da der bezahlte Betrag geringer ist als der Rechnungsbetrag, fragt dich das Programm nun, ob du den Restbetrag als Ausgabe buchen möchtest. Bestätigst du dies, wählst du nur noch die Ausgabenkategorie „Kosten des Geldverkehrs“ – und zack, fertig!

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Du hast automatisch die ergänzende Ausgabe zur korrekten Erfassung der Zahlung erstellt.

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Provisionen, Pfand, Skonto, Währungsumrechnung

Das oben erläuterte Prinzip erleichtert auch die Erfassung vieler anderer alltäglicher Geschäftsvorfälle.

Es kommt bei der Umrechung in unterschiedliche Währungen zu Differenzen beim Zahlungsbetrag?

Eine Agentur hat dir einen Auftrag vermittelt und behält eine Provision ein?

Oder du hast ganz einfach einem Kunden Skonto gewährt, so dass der Betrag von Rechnung und Zahlung nicht übereinstimmt?

All dies und weitere Fälle wie etwa Pfand kannst du nun nach dem gleichen Prinzip erfassen: Einnahme mit automatisch erstellter zugehöriger Ausgabe. Wähle im Dropdown einfach entsprechend: Finanzielle Berichtigungen, Skonto, uneinbringliche Forderungen oder Verkaufsprovisionen als Kategorie.

Et voilà! Endlich entspannt Zahlungen mit Gebühren erfassen.

Geschrieben von LeneLene, 17. März 2016