Wie viel Rabatt soll ich auf meiner Rechnung geben?

Beispiel für Rabatt auf einer Rechnung: Preisreduzierter Muffin

Wenn ich eines liebe, dann ist es: Schlussverkauf! Konsumopfer? Vielleicht. Aber seien wir ehrlich: Gibt es was Schöneres, als ein Schnäppchen zu machen?

Auch deine Kunden kannst du mit Rabatten locken. Nutzt du Rabatte richtig, sind sie ein wirkungsvolles Marketinginstrument und können dir Neukunden und ein Umsatzplus verschaffen.

Was ist ein Rabatt und welche Rabattformen gibt es?

Ein Rabatt ist ganz einfach ein Preisnachlass auf Produkte oder Dienstleistungen. Dabei werden mehrere Rabattformen unterschieden. Die wichtigsten sind:

  • Mengenrabatt: Preisnachlass bei hoher Kaufmenge
  • Aktionsrabatt: Zeitlich begrenzter Rabatt, z.B. Schlussverkauf nach Saisonende
  • Treuerabatt: Rabatt für besonders kauffreudige Stammkunden
  • Sonderrabatt: Preisnachlass für bestimmte Personengruppen, z.B. Studenten

Du siehst: Rabatte können aus vielfältigen Anlässen gewährt – oder auch kombiniert – werden.

Achtung: Nicht jede Art von Rabatt ist gesetzlich erlaubt. Verboten sind beispielsweise Mondpreise, also wenn du den Preis zuerst künstlich hochsetzt, um ihn dann zu reduzieren.

Wie viel Rabatt auf der Rechnung ist sinnvoll?

Möchtest du auf deiner Rechnung Rabatt gewähren, musst du dich entscheiden, wie hoch der Preisnachlass sein soll. Der Spielraum ist groß: Rabatte liegen meist zwischen 5% bis 20%, gerade in der Modebranche sind aber auch Rabatte von 50% keine Seltenheit.

Es ist also sinnvoll, dich mal in deiner Branche umzusehen: In welcher Höhe werden Rabatte in der Regel gewährt?

Auch dein eigenes Kaufverhalten ist ein Referenzpunkt: In welcher Höhe sind Rabatte für dich reizvoll? Wo greifst du selbst zu?

Und dann muss sich der Verkauf natürlich trotz Rabatt für dich noch lohnen. Wer langfristig plant, rechnet Rabatte in der Preiskalkulation sogar mit ein.

Die Rechnung: So berechnest du deinen Rabatt

Die Berechnung von Rabatt auf deiner Rechnung ist einfach: Rabatt wird immer auf den Listenverkaufspreis – also der von dir ausgezeichnete Preis – gewährt.

Gibst du beispielsweise 10% Mengenrabatt auf die Rechnungssumme von 5.200€, ergibt sich eine Rabatthöhe von 520€.

Berechnung: Rechnungssumme / 100 x Rabatt in % = Rabatthöhe

Einfach Rabatte gewähren mit einem Rechnungsprogramm

Die Berechnung von Rabatt ist einfach, wenn du für deine Rechnungsstellung ein Rechnungsprogramm wie Debitoor verwendest.

Ein Rechnungsprogramm hat 3 Vorteile:

  • Du kannst Rabatte individuell festlegen
  • Der Rabatt wird automatisch berechnet
  • Du vermeidest Rechnungsfehler

Nutzt du für deine Rechnungen ein Rechnungsprogramm, kannst du also auch deine Rabatte schneller und einfacher berechnen.

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Geschrieben von AndreaAndrea, 4. Januar 2017