Alle Posts

Was muss eine Rechnungsvorlage für Journalisten können?

Reporter, der eine Rechnungsvorlage zur Rechnungsstellung nutzt

In Deutschland gibt es laut dem Deutschen Journalistenverband DJV mittlerweile mehr als 26.000 freie Journalisten. Die Zahl wächst weiter – vor allem, weil es in dieser Branche immer weniger Möglichkeiten einer Festanstellung gibt.

Für alle freien Journalistinnen und Journalisten bedeutet das: Ihren Auftraggebern eine Rechnung für ihre Leistungen ausstellen. Zum Glück gibt es dafür professionelle Rechnungsvorlagen, auf die Journalisten zurückgreifen können.

Deine Rechnungsvorlage muss alle wichtigen Angaben enthalten

Als freier Journalist muss deine Rechnungsvorlage allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Deine Rechnung muss also folgende Angaben beinhalten:

  • Dein Name, deine Anschrift und deine Steuernummer
  • Name und Anschrift deines Auftraggebers
  • Eine fortlaufende Rechnungsnummer und das Rechnungsdatum
  • Das Leistungsdatum / Lieferdatum (Zeitpunkt der Auftragserfüllung)
  • Leistungsbeschreibung / Auftragsbeschreibung
  • Nettobetrag, USt.-Satz, USt.-Betrag und Bruttobetrag

In einer professionellen Rechnungsvorlage sind diese Inhalte bereits standardmäßig vorgegeben. Wichtig ist: Sitzt dein Auftraggeber im EU-Ausland, musst du sowohl deine Umsatzsteuer-ID als auch die deines Kunden auf der Rechnungsvorlage anführen. Dann gilt nämlich das so genannte Reverse-Charge Verfahren.

Vorsicht: Deine Rechnungsvorlage als Kleinunternehmer

Als freier Journalist bist du wie jeder andere Selbstständige auch prinzipiell umsatzsteuerpflichtig. Das ändert sich jedoch, wenn dein Umsatz weniger als 17.500€ jährlich ausmacht. Hast du also nur wenige Aufträge im Jahr und bleibst unter der 17.500€ Grenze, giltst du als Kleinunternehmer.

In diesem Fall musst du keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Deine Rechnungsvorlage ist somit ebenfalls umsatzsteuerfrei – und du musst im Hinweisfeld auf deinen Status als Kleinunternehmer hinweisen.

Rechne deine Pauschalen und Stundensätze richtig ab

Schreibst du als freier Journalist für eine Zeitung oder Zeitschrift, rechnest du wahrscheinlich entweder über eine Pauschale oder über Stundensätze ab.

In deiner Rechnungsvorlage kannst du sowohl Stundensätze als auch fixe Pauschalen eintragen. Nutzt du die Rechnungsvorlage in einem Rechnungsprogramm wie Debitoor, sind deine Stundensätze und Pauschalen bereits fertig hinterlegt. Du wählst sie nur noch aus einem Dropdown-Menü aus. Auch Nettopreis und Gesamtsumme werden automatisch berechnet.

Nutze Online-Zahlungsoptionen auf deiner Rechnungsvorlage

Viele freie Journalisten kennen dieses Problem: Auftraggeber lassen sich gerne Zeit mit der Bezahlung. Du kannst aber einiges dafür tun, um deinen Kunden zu einer schnellen Bezahlung zu motivieren. Deine stärkste Waffe: Online-Zahlungsoptionen auf deiner Rechnungsvorlage angeben!

In einem Rechnungsprogramm wie Debitoor kannst du diese Online-Zahlungsoptionen wie PayPal direkt in deiner Rechnung integrieren. So muss der Kunde nur auf den „Jetzt bezahlen“ Button klicken – und kann direkt online bezahlen.

Unsere Studien haben ergeben: Debitoor Nutzer, die Online-Zahlungsoptionen anbieten, werden um 10% schneller bezahlt.

Weitere Methoden haben wir in unserem Beitrag 7 Tipps, damit deine Rechnungen schneller bezahlt werden zusammengefasst