Rechnungen schreiben als Blogger – alles was du wissen musst

Rechnungen schreiben für Travel Blog, Food Blog oder Mode Blog: Sobald du mit deinem Blog Geld verdienst, brauchst du eine korrekte Rechnungsstellung

Für viele Blogger stellt sich irgendwann die Frage: „Kann ich mit meinem Blog Geld verdienen? Und wenn ja, wie?“ Die Monetarisierung eines Blogs ist eine spannende Herausforderung sein – und bietet vielfältige Optionen an – von denen du dich auch nicht auf eine festlegen musst.

Debitoor-Userin Katrin Lehr vom Reiseblog „Viel unterwegs“ nutzt etwa sowohl Produkttests als auch Affiliates und Gastfotos und Gastartikel um mit ihrem Blog Geld zu verdienen.

Was in der Aufregung manchmal vergessen wird: Du musst dir als Blogger auch Gedanken um eine korrekte Rechnungsstellung Gedanken machen. Denn wenn du mit deinem Blog Geld verdienst, musst du auch Rechnungen schreiben. Sonst kann es Ärger mit dem Finanzamt geben.

Aber keine Angst: Wir erklären dir in diesem Artikel alles, was du zum Thema Rechnungen schreiben als Blogger wissen musst.

Wann muss ich als Blogger überhaupt eine Rechnung schreiben?

Egal ob du wie Katrin Lehr einen Reiseblog hast, Food Blogger oder Mode Blogger bist: Sobald du mit dem Blog Geld verdienst – selbst wenn es zunächst kleine Beträge sind – gelten für dich die gleichen Regeln wie für andere Selbstständige.

Daher musst du Rechnungen ausstellen – allerdings nicht zwangsweise bei jeder Transaktion. Es gibt zwei Szenarien für die Rechnungsstellung für dich als Blogger:

1. Als Blogger Rechnungen an andere Unternehmen schreiben

Wenn dein Kunde ein anderes Unternehmen ist, es sich als um ein B2B (Business to Business) Geschäft handelt, musst du in jedem Fall eine Rechnung schreiben.

2. Als Blogger Rechnungen an Privatpersonen schreiben

Ist dein Kunden eine Privatperson (B2C), musst du nicht zwingend eine Rechnung ausstellen – es sei denn natürlich, dein Kunden bittet dich darum.

Dennoch musst du aber die Einnahme auch ohne Rechnung natürlich korrekt in deiner Buchhaltung erfassen. Ein Rechnungsprogramm kann dir dabei helfen – du verwaltest damit Zahlungen mit und ohne Rechnung übersichtlich.

Was muss auf meiner Rechnung als Blogger stehen?

Auch hier gilt: Als Blogger gelten für dich die gleichen Regeln wie für andere Selbstständige. Deine Rechnung muss also alle notwendigen Pflichtangaben enthalten, damit sie rechtlich korrekt ist.

Auf deiner Rechnung sollten also enthalten sein:

  • Rechnungsdatum
  • Rechnungsnummer (fortlaufend und einmalig vergeben)
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID deines Unternehmens
  • Deine Firmenadresse
  • Adresse deines Kunden
  • Leistungsdatum
  • Details der Leistung (Art und Menge)
  • Preis (Netto und Brutto)
  • Umsatzsteuersatz
  • Umsatzsteuerbetrag

Achtung: Die Angaben zur Umsatzsteuer gelten nur wenn du umsatzsteuerpflichtig bist. Nimmst du für deine Tätigkeit als Blogger jedoch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch, so darfst du keine Umsatzsteuer auf deiner Rechnung ausweisen.

Kleinunternehmer bist du, wenn dein Umsatz im letzten Jahr unter 17.500 € lag, und im aktuellen Jahr 50.000 € nicht übersteigen wird. Wenn du deinen Blog als nebenberufliche Tätigkeit führst oder gerade erst angefangen hat, fällst du mit großer Wahrscheinlichkeit zunächst in diese Kategorie.

Ein Rechnungsprogramm für Blogger bietet dir eine sichere Rechnungsvorlage und verschiedenen Rechnungsdesigns

Mit einem Rechnungsprogramm bist du als Blogger immer auf der sicheren Seite: Alle Pflichtangaben sind bereits in der Rechnungsvorlage enthalten. Du gibst nur noch deine Daten ein und schon ist deine Rechnung fertig.

Plus: Du kannst aus verschiedenen Rechnungsdesigns wählen, dein Logo hochladen und deine Rechnung passend zu deiner Brand als Blogger gestalten.

Ausgaben erfassen als Blogger

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienst und ihn als Gewerbe angemeldet hast, kannst du auch Ausgaben im Rahmen deiner Bloggertätigkeit als Geschäftsausgaben erfassen und absetzen.

Als Reisebloggerin gehören dazu zum Beispiel Flugtickets, Eintrittskarten, Bahntickets, Unterkünfte, Kamera, Laptop und sonstige Ausrüstung.

Als Blogger musst du nicht nur Rechnungen schreiben, sondern solltest auch deine Ausgaben erfassen, z.B. Reisekosten.

Pro-Tipp: Auch Geschäftsausgaben lassen sich in einem Rechnungsprogramm wie Debitoor easy verwalten. Mit der zugehörigen Mobile App kannst du Belege scannen und mittels OCR auslesen lassen.

Oder du leitest Eingangsrechnungen aus deinem Email-Postfach einfach direkt weiter ins Rechnungsprogramm, wo automatisch eine Ausgabe erstellt wird. So hast du jederzeit den Überblick über deine Ausgaben – und kannst das meiste aus deinem Blog-Business herausholen!

Geschrieben von LeneLene, 20. Februar 2018