7 Tipps, damit deine Rechnungen schneller bezahlt werden

Gründerin beim Rechnung schreiben auf ihrem Computer

Zählst du zu denjenigen, die immer ewig auf ihr Geld warten müssen? Dann hast du vielleicht besonders vergessliche Kunden. Oder besonders zahlungsunwillige.

Oder aber du versuchst es beim Rechnung schreiben einfach einmal mit diesen sieben Tipps:

1. Rechnung schreiben: Wichtige Angaben beachten

Du willst, dass deine Rechnung schnell bezahlt wird? Dann achte bereits beim Rechnung schreiben darauf, dass alle wichtigen Angaben enthalten sind.

Denn nur, wenn alles stimmt, wird deine Rechnung auch beim Kunden akzeptiert - und bezahlt. Fehlen Daten oder sind falsch, muss der Kunde erst mühsam bei dir reklamieren, du musst eine Stornorechnung ausstellen, eine neue Rechnung schreiben und so weiter. Da ziehen schon mal 1-2 Wochen ins Land.

Darum - hier kurz und knackig - noch einmal alle wichtigen Rechnungsinhalte:

  • Dein Name und deine Anschrift
  • Deine Steuernummer
  • Name und Anschrift deines Kunden
  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungs-, oder Lieferdatum
  • Art und Menge des Produkts
  • Preis, getrennt in Nettobetrag, USt.-Satz und Bruttobetrag

Alle diese Informationen sind in Debitoor natürlich standardmäßig vorgegeben - dadurch erleichterst du dir die Sache und vergisst nichts!

2. Kontakt- und Zahlungsinformationen nicht vergessen

Stell dir vor, du erhältst eine Rechnung, möchtest auch gleich den Betrag überweisen, aber die Bankdaten fehlen? Die stehen bestimmt auf der Website des Kunden irgendwo, denkst du dir - da schaue ich später nach. Und schwups, ist die Rechnung auf dem Ablagestapel gelandet.

Lesson learned: Wenn du willst, dass dein Kunde schnell bezahlt, solltest du ihm die Sache so einfach wie möglich machen. Sprich, beim Rechnung schreiben auch alle wichtigen Zahlungsinformationen angeben. Und deine Telefonnummer für Rückfragen gleich mit dazu.

In Debitoor werden deine Kontakt- und Zahlungsinformationen automatisch in die Fußzeile deiner Rechnung übernommen - das ist mittlerweile der übliche Standard.

3. Keine Rechnung ohne Skonto

Eine starke Waffe: Skonto! Skonto ist ein Preisnachlass - meistens in Höhe von 3% bis 4% - den du Kunden gewährst, wenn diese deine Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen. Gerade bei höheren Beträgen macht sich das für Kunden durchaus bezahlt.

Gewährst du Skonto, schaffst du also einen sehr effektiven Anreiz für deine Kunden, (noch) schneller zu bezahlen. In Debitoor nutzt du dafür einfach das freie Anmerkungsfeld in deiner Rechnung.

4. Zahlungsfristen festlegen

Ebenfalls nicht verpflichtend, aber sinnvoll: Zahlungsfristen! Wenn du eine Rechnung schreiben willst, solltest du ein genaues Datum als Zahlungsfrist angeben.

Zwar ist deine Rechnung prinzipiell sofort fällig - aber das wissen die meisten Kunden nicht. Darum kannst du die Zahlungsfrist in deiner Debitoor Rechnung per Mausklick festlegen. Mit einer Zahlungsfrist von 3-4 Wochen zeigst du nicht nur Kulanz, sondern verleihst deiner Forderung auch Nachdruck.

Du wirst sehen - Deadlines schaffen Verbindlichkeit. Gewöhnst du dir an, Zahlungsfristen festzulegen, bezahlen deine Kunden schneller und pünktlicher.

5. Online-Zahlungsoptionen anbieten

Zählst du noch zu denjenigen, die ihre Rechnungen per Erlagschein bei der Bank einwerfen und begleichen? Wahrscheinlich nicht. Viel zu aufwendig und zeitraubend. Das geht per Klick via Online-Banking doch viel schneller.

Deinen Kunden geht es da nicht anders. Je niedriger die Hürde zur Zahlung deiner Rechnung, desto schneller wird sie auch beglichen. Musst du eine Rechnung schreiben, solltest du darum unbedingt auch Online-Zahlungsoptionen wie PayPal anbieten.

Das geht mit wenigen Klicks auch in Debitoor - und zwar über deine Einstellungen. Hier kannst du deinen Kunden standardmäßig mehrere Zahlungsmöglichkeiten, darunter PayPal, anbieten. Deine Kunden klicken auf den "Jetzt bezahlen" Button - und können ihre Rechnung dann sofort online begleichen.

6. Rechnung schreiben und online versenden

Versendest du deine Rechnungen mit Debitoor, hast du bereits alle Vorteile auf deiner Seite. Denn statt mühsam deine Rechnung auszudrucken, einzutüten, zur Post zu bringen und einzuwerfen, versendest du sie ganz einfach per Mausklick. In wenigen Sekunden.

Das Ergebnis: Dein Kunde erhält deine Rechnung schneller und kann daher auch schneller bezahlen. Und du ersparst dir Zeit, Kosten und Nerven. Eine Win-Win Situation!

7. Zahlungseingänge überprüfen

Dein Motto ist: Irgendwann wird der Kunde schon zahlen? Leider sind nicht alle Leute so ehrenhaft wie du. Aber selbst ohne böse Absicht kann eine Rechnung auch einmal schlicht und ergreifend vergessen werden.

Darum solltest du deine Zahlungseingänge regelmäßig - am besten wöchentlich - überprüfen. So kannst du rechtzeitig mit einer Zahlungserinnerung oder Mahnung reagieren und wirst schneller bezahlt.

In Debitoor erkennst du deine überfälligen Rechnungen übrigens auf einen Blick - und kannst zu jeder Rechnung auch gleich direkt eine Mahnung erstellen und versenden.

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Geschrieben von AndreaAndrea, 5. Oktober 2016